Sonntag, 15. Januar 2012
Guten Tag
Paramahansa Yogananda
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Wenn der Baum meines Lebens in den Sommertagen des Glücks viel Wärme empfängt, dann entfalten sich die duftenden Blüten der Dankbarkeit in Fülle. doch auch in den Wintertagen des Unglücks, oh Herr, sollen meine kahlen Zweige Dir noch heimlich den Duft der Dankbarkeit zuwehen.
Bevor ihr handelt, fragt euch, ob ihr nur vor den Leuten gut dastehen wollt oder ob ihr eurer unterscheidungsfähigen Weisheit folgt.
Montag, 9. Januar 2012
Yes we can!
Freitag, 30. Dezember 2011
Neujahr
„Diese Geschichte spielt im alten Persien. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: "Ich möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen." Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. "Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muß es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König." Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: "Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen." Der König nickte stumm und sagte: "Gut, schafft mir diesen Ramun heran." Und so geschah es. "Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?" fragte der König. Worauf der Maler: "Wir sind Freunde und brauchen einander - aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.""
Donnerstag, 22. September 2011
Erholung - Entspannung
- frei sein von äußerem Druck, frei von innerem Druck
- Freude, Lachen, Gelassenheit, Ruhe, Muße
- ausgewogenes Maß an Ruhe im Wechsel mit Bewegung und Tun
- achtsames „Sein“ in der Natur, im Hier und Jetzt
- Aufsuchen von Kraftorten: ein Strand, ein Flussufer, ein Berggipfel, ein mächtiger Baum, am Feuer sitzen
- inspirierender Austausch mit nahestehenden Menschen
- leichte und ausgewogene gesunde Kost, gut für den Körper sorgen, Verzicht auf Suchtmittel
- Musik aktiv oder passiv geniessen
- viel Licht und frische Luft, Spaziergänge, Wandern, genug Schlaf
- die unentdeckten Schönheiten um sich herum wahrnehmen
- kreatives Tun, öffnen für Intuition und Inspiration
- Bewusstsein für das bereits Geleistete
- Meditation, Gebet, Mantras (z.B. von Lama Yeshe: „Entspann dich, lass los, gut genug“)
- Rückbindung (re-ligio) an die spirituelle Welt, an das Höhere Selbst
- aufbauende Literatur lesen
- Gebrauch von Computer und andere elektronischen Geräten wie Handys und Fernseher möglichst meiden oder bewusst einschränken
- dann: tue das Wichtigste im Leben eines Menschen: höre in dich hinein! Lass alle Gedanken beiseite, beginne, deiner Seele zuzuhören, die dir viel zu sagen hat, jene kleine sanfte Stimme in deinem Innern, für die du lange keine Zeit hattest.
Sonntag, 31. Juli 2011
Fall: Akute Kopfschmerzen bei fieberhaftem Infekt
Akut-Anamnese im Dezember 2010
Eine Patientin ruft am WE an wegen akuter Kopfschmerzen. Ihre Beschwerden werden genau aufgenommen:
- Stechen im Kopf, Scheitel re. Seite ausstrahlend in Nacken u. WS wie elektrische Schläge, anfallsweise
- letzte Nacht einmal taubes Gefühl in Arm und Bein
- seit 5 Tagen fiebrig im Bett
- bei Wärme etwas besser
- Fieber ist nachts schlimmer, geht bis 40 °
- hatte sich einige Wochen im Geschäft überarbeitet, wegen Weihnachten
- Hinlegen bessert
- Lagewechsel bessert bei den Anfällen
- sehr durstig, eher auf kalte Getränke
- bei Stehen schlimmer, mit Übelkeit
- Berührung am Kopf verschlimmert
- öfter Weinen vor Schmerzen
- Bedürfnis nach frischer Luft
Auswertung
Rubriken nach Boger / Bönninghausen:
- Schläge, Schocks, Stösse
- Hitze, Brennen, Fieber
- Anfälle, wiederholte
- Nach dem Niederlegen, Hinlegen besser
- Von Berührung schlimmer
- Halbseitige Beschwerden rechts
- Stechen in inneren Teilen
Rubrik nach Kent:
- Gemüt - Weinen, tränenreiche Stimmung - allgemeine Arzneien - Schmerzen - bei: ...bell. ...
Verlauf:
nach einer Gabe Belladonna C 30, in Wasser aufgelöst und ca. stdl. einen Schluck, waren die Beschwerden am nächsten Tag anhaltend vorbei.
Kommentar: Volltreffer! So wünsche ich mir die Behandlung einer Akuterkrankung.
Samstag, 30. Juli 2011
Fall: 6-jähriger Junge mit Neurodermitis
im Mai 2006
Symptome:
- vor ca. 4 Monaten erstmals Ekzem, nach Linola Fett abgeklungen- 2 Monate später stärkerer Ausschlag, mit Cortison-Salbe keine Besserung
- anfangs Gesicht, Ellenbeugen, Kniekehlen, Beine, Rumpf-Vorderseite, auch jetzt noch, zusätzlich am Hals
- Rötung, leichte Schwellung, großfleckig, trocken, kratzt wenig, aber Juckreiz
- Auslöser evtl. Schwimmkurs
- viel Streit mit 7-jährigem Bruder, Pat. könnte „aus der Haut fahren“
- Eltern getrennt, Patient jedes WE beim Vater
- letztes Jahr Polypen entfernt, wegen Trommelfell-Erguß li. Ohr
- ca. 6 Wochen gestillt, dann zugefüttert
- immer schon trockene Haut, wie die Mutter
- deckt sich nachts immer zu, schwitzt dann stark
- gern Pommes, Kuchen, Pizza mit Thunfisch, Pfannkuchen, Obst
- Abn.: Zwiebeln, Brokoli, Blumenkohl, Salat, Tomaten
- hat alle Impfungen
- letztes Jahr 2 x Zeckenimpfung
- Stirnrunzeln rel. oft
- liest schon Bücher
- in neuen Situationen sehr zurückhaltend
- kann bei Auftritten im Kindergarten nicht mitmachen (Erwartungsspannung)
- viel Blähungen und Windabgang
- sehr hilfsbereit
Fam.-Geschichte
- Vater gesund- Mutter Schuppenflechte
- VaMu mit ca. 60 Jahren Neigung zu Schuppenflechte
Untersuchung
- Ekzem wie oben beschrieben- außer geblähtem Abdomen sonst keine Auffälligkeiten
Auswertung folgender Symptome, dargestellt in Rubriken:
- Äußerer Hals – Hautausschläge (Boger)- Haut – Trockenheit – Schiwtzen, kann nicht (Complete)
- Haut – Hautausschläge – juckend (Boger)
- Allgemeines – Impfung – Beschwerden nach (complete)
- Gesicht – faltig, runzlig – allgemeine Arzneien – Stirn (Complete)
- Gemüt – Furcht – unternehmen, irgendetwas zu – Neues (Complete)
- Gemüt – Erwarten eines Ereignisses, Erwartungsspannung, Zustand von (Complete)
- Abdomen – Auftreibung – Flatus amel., Abgang von (Kent)
Als einziges Arzneimittel,
das alle Symptome abdeckt, kommt Lycopodium in Frage. Ich entscheide
mich für die Arznei Lycopodium C 200, 2 Globuli auf die
Zunge, Einnahme 6.6.06.
Verlauf:
- nach ca. 1 Woche deutliche Besserung, heilt von oben nach unten. Nach ca. 4 Wochen Knie wieder schlimmer.- 18.7.06: kein Juckreiz mehr, Hals in Ordnung, Kniekehlen noch Ekzem.
- Wiederholung der Gabe: Lyc. C 200, 2 Globuli auf die Zunge.
- Bericht September 2008 (!): Kind ist völlig gesund, keinerlei Hautausschlag mehr.
- Fazit: Simillimum, komplette Ausheilung nach 2 Arzneigaben in C 200
Kommentar: Selten guter Verlauf. Meistens dauert die Behandlung deutlich länger. Dennoch ist die Homöopathie bei Neurodermitis sehr bewährt. Insbesondere kann diese Erkrankung mit Homöopathie geheilt werden, was mit Salben-Behandlung so gut wie nie möglich ist, weil damit die Symptome nur unterdrückt werden.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die so singen, oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt ins freie Leben
Und in die Welt wird zurückbegeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit wieder gatten,
Und man in Märchen und Gedichten
Erkannt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.
Sonntag, 13. Juni 2010
Evolutionssprung 2012 - Die Zeichen des Wandels
- Massive Veränderung der inneren und äußeren Wahrnehmung, vergleichbar mit einem Geburtsvorgang, in den die Erde und alles Irdische mit einbezogen ist.
- Alle Materie erscheint durchlässig, die Festigkeit und Struktur verändern sich; viele künstlich geschaffene, insbesondere die nicht der freien Entfaltung des Lebens dienenden Dinge und Umstände verlieren Sinn und Zweck und lösen sich auf.
- Wahrnehmung und Erleben von Hyperdimensionen über Zeit und Raum hinaus, zeitliche und räumliche Begrenzungen werden dadurch aufgehoben, das heißt, wir können uns ungehindert durch Raum und Zeit bewegen.
- Wir sehen die Wirklichkeit so, wie sie wirklich ist, nicht mehr durch die Filter unserer bisherigen Sinnesorgane. Die gesamte Schönheit der Schöpfung wird sichtbar und erlebbar, alles erstrahlt in vollkommenem Leuchten.
- Alles Schwere fällt von uns ab, wichtig ist, alles Bekannte loszulassen und sich den Veränderungen ohne Widerstand hinzugeben, analog einer Geburt; der einzige sinnvolle Weg ist vorwärts, in die Befreiung.
- Alles was diesen Prozess behindert wird von selbst zerfallen und sich auflösen.
- Der Gedanke des All-Einen oder „Alles ist Eins“ wird zum selbstverständlichen Bewusstseinsinhalt und zur erlebten Wirklichkeit. Gefühle von Trennung oder Getrennt-Sein verblassen mehr und mehr. Wir sind verbunden mit allem was existiert.
- Grundimpuls allen Handelns ist Liebe, unter anderem in den Facetten: Anerkennung, Mitgefühl, Verständnis, Respekt, Offenheit, Freude, Glückseligkeit.
- Unser Hauptanliegen ist die geistige und spirituelle Weiterentwicklung von uns selbst und allen Wesen, das jetzt noch vieles dominierende Ego und alle sich daraus abgeleiteten Ängste und Impulse werden aufhören zu existieren. Wir erwachen zu unserem Höheren Selbst.
- Wir leben unser volles menschliches Potenzial, das schon immer in uns angelegt war und nur darauf gewartet hat, aktiviert zu werden.
- Wir erleben einen neuen Himmel und eine neue Erde, die alle bisherige Vorstellung übersteigt.
Samstag, 15. Mai 2010
Gesunder Menschenverstand?
Als Albert Einstein seine bahnbrechende Relativitätstheorie einem Fachpublikum vortrug, meldete sich ein Wissenschaftler aus dem Publikum. Ungehalten sagte er: "Wissen Sie, Herr Professor, das klingt doch alles sehr abenteuerlich. Ich vertraue lieber meinem gesunden Menschenverstand. Ich glaube nur, was ich sehe." Einstein lächelte, dann erwiderte er: "Dann kommen Sie doch bitte mal nach vorn und legen Ihren gesunden Menschenverstand auf den Tisch, damit ich ihn sehen kann."
aus: Dieter Broers "Der Glückscode" S. 62

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